Es ist besser,
Brücken zu bauen als Mauern.
- Sprichwort -

Was ist Mediation?

Mediation (lat. „Vermittlung“) ist ein strukturiertes, außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren.
Was genau heißt das?
Konflikte sind alltäglich, jeder kennt sie. Das macht es nicht einfacher, mit Ihnen umzugehen und es macht sie nicht weniger schmerzhaft. Sie rauben Ressourcen. Sie kosten Zeit, Kraft, Nerven und nicht zuletzt auch Geld.
Eine Mediation bietet die Chance, einen Konflikt wirklich beizulegen. Die Entscheidung wird nicht an einen Dritten (z.B. einen Richter) delegiert, die Konfliktparteien suchen selbst nach der für sie besten Lösung.
Dieser Weg ist fordernd. Eigenverantwortung ist mehr Arbeit als Fremdbestimmung, sie bedeutet aber auch Freiheit. Die Freiheit selbst zu entscheiden, was fair ist, was richtig ist, was funktioniert, was man braucht und was nicht.

    Eine Konfliktklärung ohne Unterstützung eines Dritten ist in vielen Fällen nicht von Erfolg gekrönt.
  • Er/sie versteht mich sowieso nicht.
  • Immer wird mir das Wort im Munde herum gedreht.
  • Er/ sie denkt nur an sich selbst.
  • Wir schreien uns ja sowieso nur an.
  • Ich habe gar nicht alle Informationen, die ich brauche, um zu wissen, was richtig ist.
  • Ich werde immer niedergeredet, er/sie kann sich einfach viel besser ausdrücken als ich.
Diese Gedanken sind normal, wenn man sich in einer schwierigen Situation befindet und gerade dann hilft ein Mediator, trotzdem miteinander in`s Gespräch zu kommen.
Der Mediator leitet das Verfahren und strukturiert die Verhandlungen. Er unterstützt die Parteien, ihre wahren Interessen zu finden und zu formulieren, sich zuzuhören und Destruktives in Konstruktives zu verwandeln.
Der Mediator ist Experte für den Weg zu einer guten, rechtsgültigen Lösung. Die Parteien sind Experten für den Inhalt, den diese Lösung haben soll, denn nur sie selbst können wissen, was für sie das Beste ist.